Wie es begann....
- TZ

- 1. Dez. 2020
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Jan. 2022

Ich war und bin Bildende Künstlerin. Seit Corona sind mir die Bilder ausgegangen. Ich habe nur noch Worte im Kopf. Daher begann ich einen Ausflug in eine Ausdruckform, die ich bisher nur privat nutzte. Nicht, dass die Situation noch mehr Wörter braucht, ausgerechnet von mir. Aber sie sind in mir und ich muss sie ausdrücken. Und vielleicht tragen meine Worte zur positiven Entwicklung, zum gegenseitigen besseren Verstehen bei. Das wünsche ich mir. Los geht's.
Die Tage sind geprägt von UNGEWISSHEIT. Keiner weiss wie es weitergeht. Alles ist geschlossen. Restaurants, Clubs, Kinos, Museen, viele Herzen.
Verschiedene ÄNGSTE kollidieren und überlagern sich.
Angst vor KRANKHEIT UND TOD, dem VERLUST der GESUNDHEIT Angst vor ARMUT, dem VERLUST der WIRTSCHAFTLICHEN/ BERUFLICHEN EXISTENZ Angst vor DIKTATUR, dem VERLUST der FREIHEIT Angst vor AUSGRENZUNG, dem VERLUST der MENSCHLICHEN GEMEINSCHAFT.
Verschiedene INFORMATIONEN Verschiedene WAHRHEITEN In diesem Adventskalender möchte ich EINBLICKE geben in mein Lebengefühl als frischgebackene "COVIDIOTIN", "QUERDENKERIN" "SCHWURBLERIN" oder gar "RECHTE VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKERIN". Denn so werde ich nun genannt. Offen aggressiv in den "Qualitätsmedien" still und heimlich vielleicht von manchen Freunden, Familienmitgliedern und Nachbarn. Allein weil ich anders und nonkonform denke und handle. Das macht mich traurig, wer will schon pauschalisert und stigmatisiert werden, aber es verletzt mich nicht mehr. Ich erlaube mir doch nur mir selbst ein Bild zu machen und meinem eigenen gesunden Menschenverstand zu vertrauen und zu akzeptieren, dass die Dinge viel komplexer sind als sie scheinen.
Ich traue mich meine Meinung, meiner Verwirrung,
meiner Wut, meine Intuition meine noch nicht salonfähigen Angst zu zeigen - und mache mich dadurch angreifbar, bewertbar und ablehnbar. Vielleicht irre ich in allem.
Und es ist doch so wie "ihr" sagt.
Wir müssen nur Maske aufsetzen und durchhalten.
Dann wäre ich sehr froh und würde die Schmach,
wirklich als (Cov)Idiotin da zu stehen, gerne als Pfand lassen
für eine wiedergewonnene Normalität, die mit ähnlicher Freiheit, Fülle und Leichtigkeit
ausgestattet sein wird, wie wir sie bis zum März 2020 als selbstverständlich annahmen.
Es fühlt sich für mich utopisch an.
Jeden Tag bis Weihnachten folge ich nun meinen Impulsen,
teile meine Gedanken und Informationsquellen zu einem gewissen Thema,
das mich und viele umtreibt.
denn m.e. kann eine wahrhaftiger Austausch und Verständnis füreinander erst entstehen, wenn
1.) man vom Allgemeinen ins Persönliche und vom Kopf ins Herz kommt und
2.) einen gewissen gemeinsamen Wissenstand teilt, auf dem das wachsende Verständnis,
das Verstehen füreinander wurzeln kann.
Ich wünsche mir zu Weihnachten, dass sich wir uns wieder mit mehr Neugier und Offenheit begegnen und wir diese Gesundheits- aber vorallem Wahrnehmungkrise nutzen um herauszufinden, was uns als Menschheitsfamilie und als einzelne verkörperte Seelen tatsächlich in Gefahr bringt und was uns retten kann.
"Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. " (Friedrich Hölderlin)
Ich freue mich über Feedback hier oder an tina.z@berlin.de
PS: Erwartet nicht, dass ich hier alle Zitate und Annahmen mit ihren Quellen untermauere, manche davon haben ich abgespeichert "nur"in meinem Gehirn, einiges ist inzwischen aus dem Internet gelöscht (ja tatsächlich) und anderes versteckt sich irgendwo auf meiner Computerfestplatte und ich bin zu faul zum suchen. Ich bin Künstlerin, dies ist ein Kunstprojekt und ich halte mich nicht an journalistische Etikette.
So take it or leave it. Danke.



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