Ein halbes Jahr später....
- TZ

- 9. Juli 2021
- 2 Min. Lesezeit

09.07.2021
Ein halbes Jahr habe ich nicht mehr geschrieben, dabei ist so viel passiert. Die Welt ist eine andere, alles ist so gekommen wie vorausgesagt, der Lockdown ging bis Mai, ganze 5 Monate lang, die Impf- und Maskenkampagnen sind mit grossflächig konzertierter medialer Artillerie gestartet. Logikakrobatik wird verbreitet, Neusprechparolen eingeimpft - Scholz and friends in Höchstform der Werbedichtung - Jeder Zielgruppe sein eigener Slogan : "Deutschland krempelt die Ärmel hoch" - für die deutsche Macher- und Leistungsgesellschaft, oder "Egalite, fraternite, charite - wir halten die Corona Regen ein" gesehen zuerst im Prenzlauer Berg für die braven Bildungsbürger schon recht raffiniert, für die einfacher gestrickten Landsleute und Migranten in Kreuzberg zunächst, dann eben "Maske auf sonst Lokal zu"

Das ist nicht nur grammatikalisch sondern vor allem rhetorisch eine Meisterleistung, denn damit wird ja die Erpressunglogik ungeniert offenbart. Es ist schliesslich rein strukturell überhaupt kein Kausalzusammenhang zwischen Maskentragen von einzelnen und dem willkürlichen Schliessung der Gastronomie durch eine totalitär agierende Politik. So wird überall mit Schuld-, Angst- und Gehorsamsparolen um sich geworfen um das Volk auf Linien bzw. an die Nadel und unter die Maske zu bringen.
Das wirklich Lustige war, dass ca 2 Wochen später die Lokale doch schliessen mussten. Hat da wohl jemand seine Maske nicht richtig getragen, oder was?? Ich hatte den Impuls Aufkleber drucken zu lassen, mit einem grossem TROTZDEM, und wollte mit Freunden all die Litfasssäulenposter überkleben, nur um bei den Fakten zu bleiben natürlich. Leider bemerkte die PR- Abteilung des Senats dieses Eigentor und liess in einer Nacht und Nebelaktion alle "Maske auf sonst Lokal zu"mit anderen Werbepostern aus der Serie überkleben. Ich habe nun noch ein paar wirklich schöne grosse Trotzdem-Aufkleber übrig. Trotzdem passt eigentlich immer.




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