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Heiliger Zorn, blinder Gehorsam

  • Autorenbild: TZ
    TZ
  • 8. Dez. 2020
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Dez. 2020


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Ich bin zornig. Ich bin zornig über das täglich wachsende Ausmaß der Entmenschlichung, die unter dem Deckmantel der "Solidarität" und des "Schutzes der Bevölkerung" institutionell verübt wird. Ich bin zornig über das Ausmass der Ignoranz, des Mitläufertums und des phlegmatischen Hinnehmens von "von oben angeordnetem" strukturellem Unrecht und psychologischer Gewalt gegen Menschen, Kindern in diesem Land. Und nein, man kann es nicht relativieren damit, dass es an vielen Orten auf der Welt viel schlimmer ist als hier. Wir waren zu Recht irgendwie stolz auf unsere freie, tolerante und inklusive Gesellschaft, die sich in den letzen Jahrzehnten in Deutschland zumindest teilweise entwickelt hat. Diese ist die Meßlatte für die Beobachtung der Veränderung. Wir messen uns nur an unseren eigenen Erungenschaften, Ansprüchen und Idealen. Alles andere ist Augenwischerei und Ausrede - Ausrede mal wieder nichts an sich ranlassen zu müssen. Vorwand nicht hinschauen zu müssen. Ignoranz kommt nicht von Nichtwissen, sondern von Nichtwissen wollen ( ignorare, lat. - nicht kennen wollen)


Ich war dankbar in diesem Land und in dieser Zeit zu leben. Ich konnte es mir nie auch nur ansatzweise vorstellen, wie in diesem selben Land, als meine Eltern geboren wurden und meine Grosseltern schon erwachsen waren, "das alles" passieren konnte! Wie Menschen so ignorant, feige, verblendet, gehirngewaschen sein konnten? Nartürlich eine absolute Anmaßung, wer weiß wie ich damit umgegangen wäre? Vielleicht kann man es ganz einfach auf zwei Worte reduzieren. Blinder Gehorsam. Blind, weil nicht gesehen wird, was durch den irgendwie sicher gutgemeinten Gehorsam an ganz realem Leid produziert wird. Langsam kann ich besser verstehen, wie es in diesem Land dazu kommen konnte, dass ein ganzes Volk tatenlos zusah, wie eine gesamte Volksgruppe dämonisiert und später vernichtet wurde. Nachbarn, Freunde, Kollegen. Mitschülerinnen, Gefahr für den Volkskörper. Erst ausgegrenzt, dann abgeholt? Immer wieder fällt mir nichts weiter ein als - Wehret den Anfängen, wehret den Anfängen, wehret den Anfängen.

Was treibt mich heute in diesen heiligen Zorn und diesen für manche sicher absolut tabubrechenden Vergleich mit dem Holocaust? (ich kann die Empörung schon förmlich spüren)

Der Brief eines katholischen Schulleiters und die Aussagen eines RTL- und NTV Ressortleiters.


Lest selber.


"Ich hingegen möchte an dieser Stelle ausdrücklich um gesellschaftliche Nachteile für all jene ersuchen, die freiwillig auf eine Impfung verzichten. Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen."

Nikolas Blome, 7.12.2020 im Spiegel


"Möge die gesamte Republikm mit dem Finger auf sie zeigen??? Ich befürwörte ja fordere "gesellschaftliche Nachtteile" für Andersdenkende? Nachteile für Menschen, die sich erlauben, selbstständig zu denken, Verantwortung für ihre eigene Gesundheit übernehmen und sich aus berechtigtem Grund gegen eine Impfung zu entscheiden, für die es keine Langzeitstudien gibt und an denen jetzt schon Menschen gestorben sind?

Ist sowas nicht Volksverhetzung?




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Das so etwas geschrieben werden darf und gedruckt wird, macht mit Angst. Ich plädiere dafür, Herrn Blome unter Beobachtung des Verfassungsschutzes zu stellen.

Noch sind solche brandgefährlichen Auswürfe eines Medienfuzzies natürlich Theorie - doch sie werden ihre wrilung tun. Die aktive Ausgrenzung hat bereits in anderer Form begonnen -

Aus einer privaten Telegramgruppe, in der sich besorgte Eltern vernetzt haben erhielt ich gestern folgende Nachricht:


[Forwarded from Heilpraktiker Andreas Kunz]


Aktueller Stand des Schulverbots meiner Tochter:


08.12.2020:

Trotz drei Attesten (April ohne, 30.10.20 mit Diagnose von Hausärztin, 02.11.20 von einer anderen Allgemeinärztin) wurde meiner Tochter die Erfüllung der Schulpflicht von Direktor unter Androhung von Polizei verweigert, wobei Fachlehrer meiner Tochter Schwänzen und Nicht-Erfüllung der Schulpflicht vor der Klasse vorwerfen.

Als Antwort des Verwaltungsgerichtes auf den Eilantrag vom Freitag, 06.11.20 kam heute der erste Hinweis, daß das VwG möglicherweise nicht zuständig sei, weil es eine Katholische Schule sei und verweist uns an die Zivilgerichte.

24.11.2020:

Wir haben uns entschlossen, unsere Tochter an einer anderen Schule anzumelden, von der wir erfahren haben, daß dort die vier 10. Klassen um je eine Person aufgestockt werden sollen.

Empfang war dort sehr freundlich (von 2 Sekretärinnen und dem Konrektor), sie wollten meine Tochter heute schon in Unterricht lassen, haben schon Klasse festgelegt und Stundenplan kopiert.

Dann kam der Direktor - Freund des Rektors der alten Schule - hat intensiv nach Grund Maskenbefreiung nachgefragt und uns mit den Worten verabschiedet "Bis Ende der Woche hören Sie von uns, ob wir einen Platz für Ihre Tochter haben".

27.11.2020:

eMail von der neuen Schule: "nach weiterer Rücksprache in den 10. Klassen stellte sich leider nunmehr heraus, dass wir zur Zeit nicht die Kapazitäten haben, weitere Schüler*innen in diesen Jahrgang aufzunehmen.

eMail von unserem Rechtsanwalt: Amtsgericht sieht Attest mit Diagnose genüge nicht den Anforderungen des Gerichtes und der Schule, gefordert wird nicht nur eine konkrete Diagnose (vorhanden), sondern auch "nachvollziehbare Befundtatsachen, die die Schulleitung und das Gericht in die Lage versetzt, zu prüfen, ob die Ausnahmeregelung zur Maskenpflicht vorliegt."

Von der Hausärztin haben wir uns eine ausführliche Begründung der Diagnose ausstellen lassen und beim Gericht eingereicht.

07.12.2020

Schreiben vom Erzbistum Berlin: "Der Antragstellerin wird der Zutritt zur Schule ohne MNB gewährt."

08.12.2020

Im Klassenraum wurde für meine Tochter ganz hinten ein Bereich mit rot-weißen Trassenband abmarkiert, den sie nicht verlassen darf. Auch die weiteren Regeln sind skandalös - heute per eMail an alle Eltern der Klasse verschickt:


Sehr geehrte Eltern der 10xx,

eine Schülerin der Klasse, die von der Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung befreit ist, wird vom heutigen Dienstag an die Marienschule wieder besuchen. Um das Infektionsrisiko zu reduzieren und die Schulgemeinschaft zu schützen, haben wir folgende Maßnahmen ergriffen, die Sie und Ihre Kinder kennen müssen, um verantwortungsbewusst mit der Situation umgehen zu können. Der Klasse habe ich diese Regeln heute früh mündlich vorgetragen.

- Die Schülerin wird in den Pausen allein im Klassenraum verbleiben, wenn die anderen Schülerinnen und Schüler auf dem Hof sind.

- Die Schülerin wird einen Platz am Fenster erhalten. Es ist auf dem Schulgelände und in den Klassenräumen von ihr zu allen anderen Personen immer ein Mindestabstand von 1.50 Metern einzuhalten.

- Die Schülerin wird den Klassenraum zur ersten Stunde als letzte erst nach dem zweiten Klingeln betreten.

- Beim Wechsel von Fachräumen hat die Schülerin einen eigenen Weg, der ihr bekannt ist, zu wählen. Sie darf dabei von keiner Schülerin bzw. keinem Schüler begleitet werden.

- Für alle Schülerinnen und Schüler der 10 Gb gilt, dass sie bei offensichtlicher Missachtung des Abstandsgebots mit Erziehungs- und im Wiederholungsfall mit Ordnungsmaßnahmen zu rechnen haben.

Um das beträchtliche Infektionsrisiko, das in den letzten Wochen gerade auch in die Schule getragen wurde, zu reduzieren, gehe ich von Ihrem Verständnis für diese Maßnahmen aus. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Notwendigkeit dieser Maßnahmen.

mit freundlichen Grüßen

Johannes Weischede

(Schulleiter Katholische Schule St. Marien Neukölln)


.....

Grundgesetz Artikel 1, Absatz 1: "Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."




Was eine Holocaustüberlebende sagt:


 
 
 

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