top of page

Was ist bloss passiert? Hetze und Tote

  • Autorenbild: TZ
    TZ
  • 3. Dez. 2020
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. Jan. 2022


ree

3. Dezember 2020 Die Weihnachtszeit ist normalerweise durchtränkt von wahrer und geheuchelter Harmonie, Verständnis und Fürsorge. Nicht so dieses Jahr. In den sozialen Medien herrscht ein nie dagewesener verbaler Gesinnungskrieg. Es wird beschimpft, geflucht, angegriffen und gewütet was das Zeug hält. Die linientreuen Zeugen Coronas gegen die abtrünnigen Covidioten. Was ist bloss passiert? Wie kann sich innerhalb so kurzer Zeit soviel Hass in einer Gesellschaft aufbauen? Warum werden auf einmal in einem Land, das seit Jahren den Eiertanz der Political Correctness tanzt, nun von oberster Stelle ganze Bevölkerungsgruppen bewusst stigmatisiert und verketzert? Warum wird im Berliner Senat allen Ernstes darüber diskutiert ob das Wort "Clan-Kriminalität" nicht vielleicht diskriminierend sei aber gleichzeitig Politikerinnen öffentlich schreiben dürfen, dass alle Bürger, die die Regierungsmaßnahmen kritisieren und dies kundtun, "Covidioten" sind oder dass sie "alle ab ins Lager" sollen? Journalisten und Tagesthemenkommentatoren, von Steuergeldern bezahlt, dürfen offen Demonstranten "Schwurbler, Aluhutträger, rechte Verschwörungstheoretiker und sonstige Verwirrte" nennen? Woher kommt diese salonfähige Diskriminierung und Hetze und was will sie bezwecken? Druck erzeugt Gegendruck. Auch von anderer Seite wird gepöbelt und nicht zu knapp. Als Linksfaschisten werden Politiker beschimpft, die doch eigentlich das Rechtsmitte-C in ihrer Partei tragen, als Schlafschafe werden sie beschimpft, die Maskenträger, die sich brav und kollektiv auf Kommando gruseln anhand der täglichen offiziellen Zahlen von a) "Infizierten", b) an oder mit Covid gestorbenen und c) scheinbar täglich mehrwerdenden Nazis und "Coronaleugnern".

Alle drei in der Liste sollten auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden. a) Positiv getestet ist nicht gleich Infiziert, dass weiss doch inzwischen jedes Kind, doch die Leitmedien weigern sich beharrlich ihren Wortlaut zu korrigieren.

b) Ebenso könnte man die momentan hohe gemeldete Zahl der täglichen Covidtoten ins Verhältnis gesetzen - Es sterben jeden Tag ca. 2600 Menschen in Deutschland. Jeder Tod bringt Leid und Verlust und oft ist es ein Kampf mit vielen Schmerzen, doch könnte es am Ende nicht unwichtig sein, was die Todesursache ist, solange ein Mensch ein langes und hoffentlich erfülltes Leben hatte? Und die Leben der Popstars unter den Sterbenden, die "an Covid Gestorbenen" waren zum allergrössten Teil lang - soviel ist sicher. Noch immer liegt ihr Durchschnittsalter nach meinem Kenntnisstand in Deutschland bei 82 Jahren. Der deutsche Mann stirbt im Durchschnitt schon mit 79. Viele davon sterben in Pflegeheimen. Meine Oma wollte lieber jeden Tag früher als später sterben als sie ins Pflegeheim kam, sie war gestürzt, Hüftfraktur, konnte ihre vielen Treppen nicht mehr hochlaufen in die Wohnung. Sie bat mich mehrmals, nachdem sie ins Heim umgezogen war "ihr etwas zu besorgen", sie war ja vorbereitet gewesen, aber " sie habe mir meine Pillen weggenommen". Sie wollte gerne gehen.

Am Ende, ihre bisherige Altersvergesslichkeit entwickelte sich zu einer starken Demenz innerhalb weniger Monate im Heim, verweigerte sie dann eben das Essen. Stirbst du selber oder wirst du gestorben? Aber es sind so viele, viel zu viele Coronatote sagen sie! 500 am Tag, "als würde täglich ein ganzer Jumbojet abstürzen". Das ist eine Katastrophe, also ein Flugzeugabsturz. Wenn man also die Statistik anschaut - ich nehme mal an, die meisten Covidsterbenden sterben auf der Intensivstation, zumindest gibt es dazu klare Zahlen der Intensivbettenbelegung - so müsste also zu der normalen durchschnittlichen Dezember-Belegung, die jährlich sicherlich vergleichbar ist, also all die hunderten oder tausenden Covid-Patienten des Flugzeugabsturzes zusätzlich dazukommen, es müssten hunderte oder gar tausende mehr Menschen auf den Intensivstationen liegen wie in den letzten Jahren. Oder nicht?

Anscheinend liegt die Bettenbelegung aber genau im gleichen Bereich wie 2018. Entweder gibt es diesmal ziemlich genau so viel andere lebensbedrohliche Krankeiten weniger, wie es Coviderkrankte mehr gibt, was doch ein interessanter Zufall wäre. Oder die Menschen kommen auch aus den üblichen Gründen auf die Intensivstation und alle die einen positiven Test und vergleichbare Symptome haben, die letztes Jahr noch z.b. als Lungenentzündung und und Influenza diagnostiziert wurden, bekommen heute ein Covid-Etikett und werden also auch als solche im Todesschein betitelt. Anscheinend soll auch jeder Mensch, der je mit einem positiven PCR-Test registriert wurde, sei es im März, Juli oder Oktober - und davon gibt es dank der Testorgien ja inzwischen Hundertausende - als Covidtoter gelistet werden, auch wenn er im November an etwas ganz anderem gestorben ist. Das wäre aber doch unerhört und ist sicher eine Verschwörungstheorie.

ree

mehr zum Thema




 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kommentare


©2020-22  TZ Unzeit Graphics Berlin

bottom of page