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Systemischer Autismus

  • Autorenbild: TZ
    TZ
  • 14. Jan. 2022
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Jan. 2022

14. Januar 2022



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Aus den Augen aus dem Sinn funktioniert. Und ein ungeschützter Augenblick von "reality check" macht wochenlange Seelenselbstpflege innerhalb von Minuten zu nichte.

Ich konnte die letzen Wochen die unsägliche Situation gut ausblenden, nach anstrengenden Dikussionen am postnatalen Weihnachtstisch mit gläubig-geboosterten Eltern und Schwester über die ethische Bankrotterklärung von 2G war meinJahresguthaben an Empörung endgültig aufgebraucht. Selbstpflege im Vogelstraussmodus war angesagt - Telegram vom Handy geschmissen, denn die daily dose of madness, in vielen kleinen Häppchen täglich serviert im digitaen Dutzend von der Hand in das Hirn, tut mir nicht mehr gut. Mainstreamgruselkabinett sowieso nicht. Das neue Jahr durfte befreit in einer wohligen Blase von Freunden im Wald beginnen , als einziger Schluckauf die nachfolgende Situation, dass unser lieber nun doch geimpfter Freund M. uns Corona ins Haus geschleppt hat, weil er - obwohl er gerade mehrere Tage von einem kranken, geimpften und PCR- positiven Freund kam, doch ganz hochgradig solidarisch trotzdem an unserer Silvesterparty teilnehmen wollte.

Ich sag da nun nichts zu, ist ja auch nicht schlimm. Milde Jahresanfangverläufe überall.


Ich floatete also guten Mutes in meinem Mikrokosmos mit möglichst wenig Kontakt zur maskierten, dressierten Welt - doch heute musste ich den nackten Tatsachen mal wieder ins Auge sehen. Und nur in die Augen. Ich war mit meiner Tochter kurz in ihrer Schule um alte Spielsachen abzugeben. Ich bin - wieder und immer noch - Zeugin eines Verbrechens. Die Tatwerkzeuge sind - wieder und immer noch - diese abscheulichen Dinger namens "Mund-Nasen-Schutz". Die Opfer sind unsere Kinder. Die Täter wir Erwachsene. Wir sind angeklagt wegen Langzeitkindesmisshandlung einer ganzen Generation auf physischer und psychologischer Ebene. Psycholigische und physische Spätschäden nicht absehbaren Ausmaßes. Jetzt hat da endlich mal jemand die Pilz- und Keimentwicklung in der Maske untersucht. Lecker.

Nein. Ich werde mich NIE daran gewöhnen, der Anblick von Hunderten von maskierten Kindern, entmenschlicht, entmüdigt, nur die Augen zu sehen, gross und immer irgendwie suchend irrend oder abwesend. Es ist dystopisch. In den Gängen und vor dem Schuleingng kein Kinderlachen zu sehen weit und breit. Auch keine offensichtlich missmutige Teenager-Weltschmerz- Mundwinkel - menschliche Emotionalität abgeschafft - nur gleichverhüllte undefinierte Wesen, die dort durch die Gänge schlurfen und in den vermummt in den Klassenzimmern sitzen, eine Herde grosser gehorsamer Minions, die nur noch durch ihre Kleidung und Frisuren unterscheidbar sind oder ob ihr aufgezwungenes Entmündigungwerkzeug pink oder schwarz eingefärbt ist , mit giftigen chinesischen Farbstoffen, die sie stundenlang und täglich in sich aufsaugen, soviel individueller Ausdruck muss dann schon sein.

Es war und ist und wird nicht rechtens und nicht rechtfertigbar, eine ganze Generation Kindern und Jugendlichen in ihrem Schulalltag subtil oder deutlich täglich zu traumatisieren, ihnen ihr Gesicht zu verbieten, ihnen ihre Natürlichkeit und Ausdrucksweise zu verbieten. Wofür? Um ein paar alte kranke Menschen im Pflegeheim "zu schützen", die sie nie kennen lernen werden? Um das System zu schützen, damit sie nicht in Quarantäne müssen, falls sie mal krank sind - es gab nie Quarantänereglen für die Grippe oder die Windpocken. Weil dadurch die Eltern für zwei Wochen in Arbeitstress und -verzug kommen würden und das Bruttosozialprodukt nicht steigern könnten wie avisiert? Gott bewahre. Ich fürchte es geht im (Um-)erziehung. Zu nichts Gutem. Erwachsene sitzen nicht seit über einem Jahr täglich 6 Stunden mit Maske im Büro , da wette ich drauf. Entweder scheren sie sich gar nicht drum im Büro, wer will der kann, wer nicht der muss nicht, oder es wird hinter verschlossenen Türen sowieso irgnoriert oder sie sind eh gemütlich im Home office. Warum tun wir das unseren Kindern an??

Mein Sohn wird im Mai seine wirklich hochanspruchsvollen internationalen Abitursprüfungen schreiben. Er wird höchstwahrscheinlich das nur unter aufgezwungenen körperlichen Einschränkungen tun dürfen. Es wird dafür gesorgt werden, dass er nicht genug Sauerstoff in seinem Gehirn aber umso mehr C02-Rückatmungsgift in seiner Lunge haben darf um in bester Konzentration seine Schulabschluss zu absolvieren, So weit ich mich erinnere sitzt man bei den Abitursprüfungen immer schon mir Abstand, einzeln und schweigend an Tischen. Keine Gefahr in Verzug, wenn man denn überhaupt Angst hätte - Wieso also? Wen "schützt" das? Wem schadet das? Was ist das für eine verirrter Begriff von erzwungener "Solidarität"? Gegenüber wem?

Und warum ist das nur in Deutschland so, nicht aber in den meisten anderen europäischen Ländern, dass die Kinder weiterhin täglich und ohne mit der Wimper zu zucken gequält werden?

Es gab einen ersten Test der Stiftung Warentest zu Kinder- FFP2- Masken. Der Test wurde abgebrochen, weil die gemessenen C02- Werte so absolut über den Grenzwerten für Erwachsene lagen, dass man nicht wusste wie man weiter verfahren sollte, da es keine schlechtere Note als ungenügend gibt.


Ich frage mich ob ich versagt habe, ob ich am Anfang vehementer mit meinen Kindern hätte sein sollen, strenger und deutlicher ihnen klar machen sollen, dass sie dieses "Ding" nicht auf ihr Gesicht und ihre Atemorgane ziehen dürfen, weil es erstens nichts hilft und zweitens definitiv schadet. Aber wie soll das gehen, in der Schulanstalt, wo indiviuelle Entscheidungen des Einzelnen schon immer auf dem Schafott des Gruppenzwangs geopfert wurden und genau das den Kindern auch beigebracht werden soll - ein Kind darf schliesslich auch nicht entscheiden ob es Montags eine Stunde nach dem Aufwachen vielleicht sich lieber nicht mit Dreisatz befassen will oder am Donnerstag um 14 uhr bei schönstem Sonnenschein und 25 Grad doch lieber draussen mit seinen Freunden Tischtennis spielt, anstatt im dunklen stickigen Zimmer eine Erörterung über die Strategie von Werbekampagnen zu schreiben. Schule ist Zwang. Punkt. Bisher" nur" Zwang seine individuelle Lebenszeit zu vorgegebenen Zeiten mit vorgegebenen Themen zu verbringen. Nun zusätzlich der Zwang seinen eigenen Organismus mit den Abfallstoffen des eigenen Atems sukzessive zu vergiften, gepaart mit einer Handvoll an Verboten - du darfst dich nicht zeigen, du darfst nicht frei atmen, du darfst andere nicht erkennen und du darfst deine Lehrer und Mitschüler nicht gut verstehen. Du musst täglich deine natürliche Menschlichkeit und natürliche Kindheit zurückstellen um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Irgendwie so.


Immerhin "verbiete" ich meinen Kindern FFP2- Masken aufzusetzen, die dünneren OP-Masken sind definitiv das kleinere Übel. Ein Übel aber immer. Täglich. Ich darf mir das nicht anschauen. Ich halte es einfach nicht aus. Die Ohnmacht und Trauer über diesen Anblick der maskierten Kinder sind so stark in mir, dass für den Rest des Tages mein Lebensmut vergiftet ist. Wie machen die Kinder und die Leher das nur? Macht es sie nicht krank? Seit über einem Jahr dürfen sie sich nicht anschauen, sich nicht zeigen, sich nicht wie freie, ganze Menschen erleben. Sich nicht durch menschliche Mimik intuitiv miteinander verbinden. Es ist zutiefst unmenschlich. Das ist doch genau das, was uns von den Tieren unterscheidet! Unsere Gesichter spiegeln unsere Emotionen, ganz deutlich. Wir zeigen unsere Gefühle und können die des anderen lesen - eine Eidechse, ein Elefant, eine Katze, selbst ein Schimpanse hat keine klar erkennbare Mimik, aus der wir ihn erkennen können. Beim Autismus ist es ähnlich.

Der Bundesverband Autismus schreibt:


"Menschen mit Autismus können soziale und emotionale Signale nur schwer einschätzen und haben ebenso Schwierigkeiten, diese auszusenden..."


Man kann das Wort ersetzen durch Maske und es liest sich so erschreckend richtig:

"Menschen mit Maske können soziale und emotionale Signale nur schwer einschätzen und haben ebenso Schwierigkeiten, diese auszusenden..."


Wird hier seit zwei Jahren eine ganze Generation zum systemischen Autismus zwangserzogen?





https://tkp.at/2021/07/01/messungen-zeigen-masken-schaden-kindern-enorm/


 
 
 

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